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Warum ein vServer nicht das richtige für dich ist !

vServer und die Freiheit

Viele die schon einige Zeit ihre Sachen im Shared Hosting untergebracht haben, stoßen dann und wann auf Probleme die sich im Shared Hosting nicht beheben lassen. Man informiert sich und stößt auf vServer. Hier hat man alle Freiheiten bei der Servereinrichtung und Programmauswahl und zudem meist noch eine bessere Performance. Preislich liegen die vServer in Regionen, die sich jeder leisten kann. Teilweise sogar günstiger wie das gerade genutzte Shared Hosting. Das ist natürlich verlockend und ich kann verstehen wenn ein vServer nun unabdingbar scheint.

Warum ein vServer für viele keine gute Idee ist

Warum ein vServer nicht das richtige für dich ist ! So verlockend sich ein vServer erstmal anhört darf man nicht vergessen, das es verschiedene Gründe gibt, weshalb man Laien keinen solchen an die Hand geben mag. Hier in erster Linie die Sicherheit. Wer von Linux und der Serveradminitstration an sich noch nichts gehört hat, kann den Server nicht vernünftig absichern. Da draußen scannen Cyberkriminelle ganz automatisch alle Server auf ihre Schwächen ab. In Sekundentakt wird der vServer abgescannt.

Wenn jetzt eine Lücke gefunden wird, kann der vServer bestenfalls als Spamschleuder genutzt werden, schlechtenfalls als Ablage für Warez oder noch schlimmere Sachen. Das noch nicht genug, haftet man als vServer Admin. Soll heissen, entsteht ein Schaden, ist es der Serveradmin der blechen muss oder gar eine Haftstrafe wegen Verbreitung von schlimmen Dateien antreten muss. Da nutzt es nicht, das man angibt, das man gehackt wurde. Man haftet.

Man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Oder nachdem Motto…mir passiert schon nichts.

Um einen vServer recht sicher am laufen zu halten, darf man zudem den Aufwand den man ins System steckt nicht unterschätzen. Fast täglich müssen Updates eingespielt werden. Logfiles überprüft usw. wird man hier nachlässig wird es eher früher wie später scheppern und das oben genannte Szenario tritt ein. Zudem kenne ich das bei mir selbst. Erst wird mit Enthusiasmus jeden Tag alles gepflegt und mit der Zeit tritt der Schlendrian ein…die Projekte stehen nicht mehr an erster Stelle und die Pflege der Server wird mit der Zeit vernachlässigt und stehen nun immer länger mit Security Holes herum. Passiert sehr oft. Also lieber den Server abschalten wenn man merkt, das die Motivation nach lässt.

Ich will trotzdem ein vServer mieten ! Wie gehe ich nun vor ?

Für die meisten wird hier erstmal gelten. Linux auf dem Desktop installieren und Konsolenbefehle lernen. Dann kann man sich LOKAL einen vServer aufsetzen und auf dem Desktop erste Erfahrungen damit sammeln. Sitzt alles nach einem halben oder ganzen Jahr kann man getrost den Schritt in die Internetwelt gehen. Wer Linux Kenntnisse mitbringt, kann den ersten Punkt überspringen und sich gleich ans Werk machen. Vorher natürlich alles zum Thema Serverabsicherung erarbeiten. Hilfreich hat sich für mich erwiesen Befehle nicht nur per Copy und Paste zu übertragen, sondern auch genau lesen was dieser bewirkt. So prägt man sich alles besser ein und lernt recht zügig.

Welche Anbieter gibt es da ?

Fast jedes Unternehmen was Shared Hosting anbietet, bietet auch vServer an. Während ich beim Shared Hosting bei Netcup nur schlechte Erfahrungen gesammelt habe, kann ich von den dortigen Root Servern nur positives berichten. Preis-Leistung ist erste Sahne. Aber auch php-friends.de kann ich getroßt empfehlen. Wer es günstiger haben möchte, könnte bei Contabo.de fündig werden. Es gibt sicher noch viel mehr empfehlenswerte Anbieter, aber die drei genannten habe ich selbst schon mal getestet.

Gibt es eine Alternative zu vServer ?

Neben dem normalen Shared Hosting könnte auch für den einen oder anderen ein Managed vServer gute Dienste leisten. Hier ist technisch alles wie bei einem vServer, jedoch wird er wie beim Shared Hosting vom Webhost Unternehmen gemanaged. Nachteil ist, das man hier meist keine exotische Software aufspielen kann und man die selben Beschränkungen wie im Shared Hosting hat. Dafür aber eine meist enorm bessere Performance wie bei einem vServer besitzt. Die Preise gehen hier bei 29 Euro im Monat los und ist damit meist mind. doppelt so teuer, wie ein normaler vServer.

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